Eine Richtigstellung der Kerngruppe Luzerner Manifest zum Vorwurf des "Aufrufs zu zivilem Ungehorsam".

Zum Artikel "Basler Bistumsleitung setzt sich von der Basis ab" Tages-Anzeiger, 16.05.2007:
"... Zudem versucht die Bistumsleitung, die Basis auseinander zu dividieren, indem sie die Tagsatzung für das «Luzerner Manifest» verantwortlich macht. Das Manifest fordert, den Pflichtzölibat abzuschaffen und das Frauenpriestertum einzuführen. Ludin sagt dazu: «Wir von der Tagsatzung unterstützen die Ziele des Manifests, nicht aber dessen Aufruf zu zivilem Ungehorsam gegenüber der Bistumsleitung.» ..."

Wir verwehren uns gegen die Behauptung, wir würden mit dem Luzerner Manifest zum zivilen Ungehorsam aufrufen. In einer Aussprache zwischen Vertreterinnen des Luzerner Manifests und der Tagsatzung vom 21.3.07 wurde diese Frage geklärt.


Wir halten darum fest:


1. Das Luzerner Manifest ruft nicht zu zivilem Ungehorsam gegenüber der Bistumsleitung auf.

2. Im Luzerner Manifest geht es nicht ums Frauenpriestertum, sondern um die Gleichstellung von Mann und Frau in der Kirche. Das ist nicht das Selbe.

3. Das Luzerner Manifest verlangt, dass die Gleichstellung der Geschlechter, des Zivilstandes und der sexuellen Ausrichtung mittels einer Projektgruppe, in der auch die Bischöfe vertreten sind, in einem Prozess verwirklicht werden soll.


Kerngruppe Luzerner Manifest, 26.5.07

 

 

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Geändert am: 28.05.07