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Leserbrief im Aufbruch Nr. 162/2008
zu: Das luzerner Manifest« (Nr. 161/2008)
Bischof Kurt Koch kann »im Blick auf die Forderungen des Luzerner Manifests keine Hoffnung auf Veränderung in der Kirche machen und wolle im Bistum deshalb nicht freihändige, von Rom nicht gedeckte Hoffnungszeichen setzen«. Der Papst schreibt wunderbare Texte über die Eucharistie, beharrt aber auf Gesetzen, die den Gläubigen den Zugang dazu erschweren. Gibt es Schlimmeres, als keine Hoffnung zu haben? Für mich ist der Auftrag Christi »Tut,dies zu meinem Andenken!« göttlicher Auftrag, der nicht durch menschliche Gesetze durchkreuzt werden darf. Die Dialogverweigerung
des Bischofs an der Allschwiler
Tagsatzung 2007 spricht Bände. Offensichtlich wagen die Bischöfe es nicht, genügend Druck auf den Vatikan auszuüben. Natürlich, die Promotionen kommen von Rom, nicht von der Basis. Mich empört, dass die Bischöfe mehr nach Rom schauen als auf die Bedürfnisse
ihrer Diözesen. Warum treten sie nicht zusammen und setzen Hoffnungszeichen!?
RUEDI 5CHMIDlIN SMB, Luzern
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